Kindertheater Kindskopp

Kindertheater
Kindskopp


Kindertheater Kindskopp


Besetzung | Presse



Bild Sieben auf einen Streich

Inhalt

Die tapfere Schneiderin

Frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm für Menschen ab 3 Jahren


Darsteller/innen

Fliege: Kerstin Graf

Fliege: Monique Huiskamp

Königin: Judith Kähler-Wehrum

Schneiderin: Alexandra Kirchner

Fliege: Susanne Kunze

Technik: Tine Seibert

Prinz: Andreas Beckhaus

König: Stefan Wehrum

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Regie: Marga Kadel



Presseberichte

Tapferes Schneiderlein neu interpretiert

Rüsselsheimer Echo 02.12.2013

„Kindskopp“ zeigte eine modernisierte Variante des tapferen Schneiderleins. Nicht nur, dass es in diesem Fall eine Schneiderin ist, die Mut beweist und sich aufmacht, um der Welt von ihrer Leistung zu berichten. Auch dass drei Fliegen das Massaker an ihren Artgenossen – Sieben auf einen Streich – knapp überlebten, war dem Märchenklassiker hinzugedichtet. Und ebendiese Fliegen beobachteten das Geschehen und kommentierten es lautstark, wobei sie die Schneiderin als Betrügerin entlarvten.

Der Sohn des Königs ist nicht reich und wohlhabend, wie im Original. Die Schatzkammer des Königreichs ist leer, und so ist auch das versprochene halbe Königreich nichts wert. Es gibt ein Einhorn, einen Eber und jede Menge Riesen, die es zu bezwingen gilt. Und als Dank gibt es zum Schluss ein großes Glas Pflaumenmus. Tolle Ideen reihten sich bei der Realisierung des Märchens aneinander. Aus einer schlichten Holzkiste wird ein Thron, die Schatzkammer und vieles mehr. Ein grünes Laken steht für den Wald und verhindert zugleich all die nicht ganz jugendfreien und brutalen Szenen, die nur mit Worten beschrieben werden. Riesenköpfe, Eber und Einhorn zeigen sich am oberen Rand des Lakens und sind aus Pappe ausgeschnitten und bemalt.


Modernes Märchen im Kaisersaal von Königstädten

Main-Spitze 17.12.2013

Die Theatergruppe Kindskopp begeistert das Publikum im Kaisersaal mit dem Stück „Sieben auf einen Streich – die tapfere Schneiderin“.


Aufgebrachte Fliegen, eine gewitzte Schneiderin und ein Prinz, der nicht hält, was er verspricht, erwarteten die großen und kleinen Zuschauer beim Märchenspiel der Theatergruppe „Kindskopp“, das während des Königstädter Weihnachtsmarktes im Kaisersaal gezeigt wurde. „Sieben auf einen Streich – die tapfere Schneiderin“ war eine moderne Version des Grimm-Klassikers um den Schneider, der sieben Fliegen den Garaus machte und als Held durch die Lande zog. Die Vorfreude aufs begehrte Pflaumenmus ließ am Sonntag die drei Fliegen mit französischem Akzent (Kerstin Graf, Monique Huiskamp, Susanne Kunze) in Jubel verfallen, der jedoch durch nur einen Schlag der feschen Schneiderin im gepunkteten Kleid mit Petticoat (Alexandra Kirchner) auf die Artgenossen eine jähes Ende fand.

Was blieb waren nicht nur sieben tote Fliegenfreunde, sondern auch die drei lädierten Fliegen, die nach dem „Anschlag auf die Weltfliegengemeinschaft“ Rache schworen, entweder durch Totkitzeln, Plattwalzen oder Mit-dem-Schuh-hauen. Doch es kam ganz anders. Die pfiffige Schneiderin zog durchs Land, überlistete unterwegs einen Riesen und landete schließlich am Hof des Königs (Stefan Wehrum), der nicht nur pleite war, sondern auch von den Heldentaten der Schneiderin hörte und sich mit deren Hilfe von zwei Riesen und einem wild gewordenen Eber befreite und sich zudem das begehrte Horn eines Einhorns beschaffen ließ. In den Szenen dazwischen machten die drei Fliegen ihrer Empörung lautstark Luft. „So eine Betrügerin“, schallte es durch den Kaisersaal, denn es war weniger die Kraft als die List, die der Schneiderin dazu verhalf, die Prüfungen zu bestehen.

Als Kulisse dienten zwei Holzhocker, die flugs zum Thron umgebaut wurden und als Wald reichte ein gespannter grüner Stoff, hinter dem sich die wirklich wilden Szenen, wie das Bezwingen der Riesen oder die Eber- und Einhornjagd, abspielten, was nicht nur die Fantasie der jüngsten Zuschauer anregte, sondern auch viel Platz für Kreativität, wie Pappköpfe und Pappeber, ließ.

Witzig und originell

Farbe brachte neben den kunterbunten Kostümen der Darsteller in erster Linie die kleinen Eigenarten, die sie ihren Charakteren verpassten. Sei es das näselnde Sprechen des tänzelnden, blonden „Prinzchens“ (Andreas Beckhaus), oder das angestrengte Murmeln, „Nachdenken!“, mit dem sich der hilflose König in kritischen Situationen immer wieder aufraffte. Mit Witz, Originalität und schauspielerischem Können gelang es dem „Kindskopp-Ensemble“, aus dem angestaubten Grimm-Klassiker eine moderne Version zu zaubern, die Kinder und Erwachsene begeisterte und Lust auf mehr Märchen und vor allem auf Kindskopp-Theater machte.



Termine

Do 28.11.2013 - 15:15

Kindskopp - Kirchengemeinde Dicker Busch - Liebigstr. 21 - Rüsselsheim

So 15.12.2013 - 15:00

Königstädter Hofkonzerte - Königstädter Weihnachtsmarkt - Kaisersaal - Bismarckplatz